Succulent

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Geigenfeige/ Ficus Iyrata: Wachstum und Vermehrung

Einer meiner Lieblinge im Haus ist mein großer Ficus Iyrata, oder einfacher gesagt, die Geigenfeige.
  
Ich habe vor über einem Jahr 2 Pflanzen mit ca. einem Meter Höhe gekauft. Diese hier wächst unfassbar schnell, man kann den Blättern (bereits 12 neue!) beim Ausfalten direkt zusehen. Die zweite hab ich im Schlafzimmer stehen, sie hat erst 2 – eher kleine Blätter bekommen und befindet sich irgendwie in einem Dauer-Ruhezustand. 

Bei beiden Pflanzen habe ich ein paar der ganz untersten Blätter vom Stamm abgenommen, weil ich es schöner fand wenn sie etwas freier im Topf stehen. Diese Blätter habe ich ins Wasser gestellt und mich wahnsinnig gefreut, als nach ca. 2 Wochen schon unzählige Wurzeln zu sehen waren.
 

Blattfreier Stamm in Bodennähe

 
 

Wurzeln nach 2 Wochen Einwässerung

 
Mittlerweile sind die ausgetriebenen Blätter schon in mehreren Töpfen ausgepflanzt (in 2er und 3er Gruppen, weil ich eine Gruppe dieser Pflanze im Topf schöner finde als eine Einzelstellung), und ich warte sehnsüchtigst auf Nachwuchs.
 

Die neuesten Blätter, ca. 4 Tage jung

 

Start. Endlich. 12.3.2016

Endlich. Die Wintermonate sind zum Glück vorbei (!!!!) und die Gartenarbeit kann wieder beginnen.

Zuerst muss das Hochbeet aber hergerichtet werden. Die ca. 24×1,2 Meter sehen nach der echt wunderbaren und reichen ersten Ernte im letzten Jahr sehr heruntergekommen aus. Dadurch dass wir bei der Erstbefüllung das untere Drittel mit Baumschnitt befüllt haben, ist das Volumen natürlich extrem eingefallen. Derzeit fehlen gut 35cm an Höhe.

Die letzte Tätigkeit im Herbst war – nach dem Ausreißen der abgetragenen Gemüsepflanzen (die Ringelblumen, Tagetes, Kapuzinerkresse, Zinnien und Sonnenblumen habe ich aus optischen Gründen stehen gelassen, die haben das Beet noch den ganzen milden Herbst über verschönert, und ihre Reste dienen jetzt einfach als Flächenkompost) – eine ca. 20cm dicke Laubschicht aufzutragen.

Da wir selbst noch keine Laubbäume über einem Meter Höhe (bzw. mit mehr als 7 Laubblättern) haben (wir sind erst im Dezember 2014 in unser neues Haus eingezogen), waren meine Eltern sehr froh, dass wir ihnen etliche Scheibtruhen Kirsch- und Apfellaub aus ihrem Garten abgenommen haben.  
 

Eingefallenes Hochbeet nach dem Winter + Herbstlaub

 
 „Das Laub ist das Gold des Biogärtners“ heißt es. Naja, in diesem Sinne sind wir ziemlich reich.

Nicht nur die Würmer haben sich unter dieser Laubschicht den Winter über sehr wohl gefühlt, leider ist auch eine Mäusefamilie (mindestens eine!) ins warme Holz-Hochbeet eingezogen.

In die unzähligen Mäuselöcher haben wir vor der Mistschicht heute noch aufgeschnittene Knoblauchstücke reingeworfen… Ich hab im Internet gelesen, dass Mäuse diesen Geruch nicht mögen, und hatte auch keine Gelegenheit mehr (und ohnehin kein Geld) Mäusefallen zu kaufen. Ich wüsste auch nicht wie ich die genau verwende… aber ob der Knoblauch wirkt darauf bin ich sehr gespannt.

Heute Vormittag haben wir nun – sorry eigentlich mein Mann ganz alleine – eine Kipplade voll altem Kuhmist Scheibtruhe für Scheibtruhe ins Hochbeet gekippt. 

Misthäufen fertig zum Verteilen und Treten


 Now it’s my turn. Ich muss den Mist nun verteilen und fest zusammentreten. Bevor (hoffentlich am kommenden Wochenende) eine dicke abschließende Schicht Komposterde oben drauf kommt. …Schauen wir mal wie sehr mich das freut bei diesem Wetter… Hauptsache, der Mist ist drin.  

Frühlingsmist auf Herbstlaub 💚


Wir (also mein Hochbeet und ich) können unsere zweite Saison bald starten. Die Sämlinge im Wintergarten stehen bereit. Gummistiefel und Haube auch. Ich freu mich 💚💚💚